Heute bin ich endlich dazu gekommen mein Weihnachstgeschenk einzulösen – einen Fallschirm-Solo-Sprung
Freitag ging es los mit der Schulung … war eine recht langwierige Angelegenheit, aber irgendwo auch nicht ganz unwichtig
. Der zweite Teil am Samstag war ein bisschen interessanter, weil der Sprung doch in nicht allzuweiter Ferne schien und wir im Hänger schon recht praxisnahe Übungen gemacht haben. Dann gabs noch einen kleinen Test zu schreiben und anschließend kam das Briefing. Das war das erste Mal wo ich so den kompletten Ablauf vor Augen hatte und ein wenig ungeduldig geworden bin
Aber so schnell gings dann auch wieder nicht, wegen dem Wind, der für Erstspringer zu stark war – ganz im Gegensatz zu dem sonst sehr schönen Wetter – mussten wir noch eine ganze Weile warten und es war zuerst nicht klar ob wir überhaupt noch am Samstag springen konnten … Ungeduld lass nach … am Ende hatte ich aber doch noch Glück – in der letzte Maschine die gestartet ist konnte ich mitfliegen
. Irgendwann ist auf jeden Fall Martin (mein Veranstalter und einer der beiden AFF-Leher) zu mir gekommen und gesagt das es los geht
. Das nächste war also Kombi anziehen, Fallschirm anlegen und Brille, Helm und Höhenmesser greifen … dann gings in den Flieger. Eine letzte Ausstiegsübung bevor es in die Luft geht … kein Problem
haben wir ja alles lang genug geübt^^
Auf dem Weg nach oben gehn wir nochmal den Ablauf durch (wenns jetzt nich sitzt dann weiß ich’s auch nicht
) und nach einer knappen halben Stunde sind wir auf der angestrebten Höhe angekommen. Unterwegs haben wir noch einen Einzel- und einen Tandemspringer verloren … na gut … die sind freiwillig gesprungen … auf jeden Fall sind wir also in 3600m Höhe angekommen und von der Seite kommt das Kommando “in die Tür”. Von da an geht alles ohne weiteres Nachdenken, Hände an die Tür, Füße raus, Hotelcheck und raus
Nach kurzer Zeit weiß ich wieder wo ich ungefähr bin ^^ und das Programm geht weiter, immer wieder die Höhe prüfen, drei Scheingriffe und dann schließlich die Öffnung (die auch der Schirm anstandslos mitgemacht hat).
Jetzt geht der gemütlichere Teil los … fast ein bisschen zu gemütlich … aber dennoch eine sehr nette Angelegenheit
. Ich bekomme noch ein paar Anweisungen über Funk wie ich fliegen soll und lege dann auch schon eine immerhin mittelprächtige Landung hin.
Zusammenfassend kann ich sagen es war ein tolles Erlebnis und ich habs wohl auch recht gut hinbekommen für den ersten Sprung, allerdings mit sehr viel Aufwand. Außerdem hatte ich mit mehr Adrenalin und ne höhere Überwindungsschwelle gerechnet. Das hat – würde ich vermuten – gefehlt durch den durchgeplanten Ablauf und auch weil nie das Gefühl aufkam ins Leere zu springen (wegen dem Fahrt-/Fallwind). Aber es wär durchaus interessant die Springerei noch etwas weiter zuverfolgen … wenns nur nicht so teuer wär … nächstes mal also wieder vom Berg =)
Verfasst von duffyontop 

