Wintersport

17. Februar 2010

vorgehabt hatte ich ja ein woche nach der tour zum spitzsteinhaus eine weitere bergwanderung gemacht zu haben, den plan habe ich allerdings zu gunsten von verschiedenen wintersportaktivitäten wieder verworfen.

am ersten wochenende war ich samstags snowboarden in bayrischzell. das war sehr unterhaltsam (für alle anderen) hat aber auch mir viel spass gemacht und ich denke ich werde das nächsten winter mal richtig angehen :-)

letztes wochenende war ich samstags auf der schlipfgrubalm (bei brannenburg). da gings erstmal recht gemütlich ne dreiviertelstunde rauf und nach einer kurzen einkehr auf besagter alm gings dann mit dem rodel wieder runter. auch das hat viel spass gemacht, war aber ohne licht (zumindest hatte ich keins dabei) etwas abenteuerlich – trozdem nicht weniger lustig!

und weils so schön war bin ich sonntag gleich nochmal rodeln gewesen und zwar am pendling. da gings ähnlich lang erstmal rauf zur kalaalm und nach kurzer stärkung wieder talwärts =). die bahn war zwar hier schon recht ausgefahren, aber – auch wegen der großen gruppe die wir waren – hats sehr viel spass gemacht.

merke: der rodel kommt mit auf die recht lange und nicht minder teure liste mit wichtigen anschaffungen =D


Grad noch Mitterberg und fast Farrenpoint

5. Juli 2009

Am frühen vormittag geht mit dem Zug nach Brannenburg, das sind 10 Minuten vom Bahnhof Rosenheim. Mit dabei ist ausser mir noch meine Mitbewohnerin Nadine. Vom Wetter her sieht es richtig gut aus, strahlender Sonnenschein, ein paar Schönwetterwolken und es schein heiß zu werden heute. Nach kurzer Orientierung am Bahnhof gehts auf in Richtung Ausgangsparkplatz (der diesmal auch ungefähr in der Entfernung war wie ich dachte ;-) ) Unterwegs sehen wir schon größere Mengen Radfahrer und Wanderer, die es alle bei dem Wetter am Sonntag nach draußen getrieben hat. Auf dem Weg zum Parkplatz kommen wir durch ein paar Vororte von Brannenburg, wo viel tolle Häuser (auf jeden Fall von außen) und schöne große Gärten sind … da würd ich mich auch überreden lassen zu wohnen ;-) .

Bis zur Schubräualm geht es fast immer durch den Wald, mit sehr abwechslungsreichen Wegen, zum Teil wurzeldurchwucherte, recht steile Pfade, dann wieder sanft ansteigend (tatsächlich sanft ^^) am Bergbach entlang, manchmal einfach so durch den Wald oder über irgendwelche Kuhweiden … langweilig wars nie :-)

Nach der besagten Alm war der “Zwischengipfel” Mitterberg auch schon fast erreicht (bis hierher warens knapp zweieinhalb stunden). Hier kommen wir das zweite mal auf einene einspurigen Pfad der uns zum Gipfelkreuz führt und – laut Beschreibung – auch auf der anderen Seite wieder zurück auf den breiten Weg zum Farrenpoint. Glücklich über die Aussicht und das erste große Highlight des Tages ist eigentlich eine mittlere Pause geplant, um besagte Aussicht zu genießen und Proviant zu verzehren, allerdings bietet sich uns ein anderes Schauspiel: Zuerst wird der Wind plötzlich stärker, dann werden Wolken ziemlich zügig (eher richtig rasch) aus einer düsteren Ecke der Landschaft zu uns geweht – eine knapp über den Gipfel des Farrenpoint direkt vor uns, durch das kleine Tal und schließlich stehen wir mitten drinnen. Die Pause ist erstmal abgesagt, nach der beeindruckenden Darbietung (die auch nur wenige Minuten gedauert hat) haben wirs dann recht eilig weiter zu kommen. Runter vom Mitterberg – wir müssen mehr oder weniger über ein paar Kühe steigen – gehts dann auch los mit dem Regen. Zuerst stellen wir uns unter einem breiten Baum unter. Natürlich haben wir weder Regensachen noch lange Klamotten dabei und so wirds doch recht kalt … Aber wir haben Glück und treffen auf Hans und seine Frau die uns in der Hinsicht aushelfen können. Mit den beiden Zusammen machen wir uns an den Abstieg (der im übrigen eine sehr abenteuerliche Angelegenheit wird). Schon nach wenigen Minuten laufen wir durch kleinere Gebirgsbäche – die sich inzwischen auf dem Weg gebildet haben. In dem schmalen Tal durch das wir wieder vom Berg kommen stehe ich zum Teil ein gutes Stück über den Knöchel im Wasser, wenn ich einen Schritt neben den Weg mache sogar bis fast zum Knie! Wir sind allerdings auch viel schneller unten als oben, wir haben nämlich ein Stück abgekürzt und sind nach einer guten halben Stunde (der Regen hat inzwischen schon fast wieder aufgehört)  am Parkplatz wo die beiden geparkt haben. Und da Sie zufällig auch aus Rosenheim kommen nehmen uns die beiden mit :-) In der Hinsicht haben wir tatsächlich ein gutes Stück Glück gehabt ;-)

Eines der ersten Dinge die ich nach der Tour erledigt habe ist das Anschaffen einer Regenjacke! jetzt kanns von mir aus nochmal so runtermachen, ansonsten wars nämlich eigentlich ganz lustig =). Nadine hat sich auf jeden Fall für ihre erste Bergtour super geschlagen und auch ne ganze Menge erlebt. Und den Farrenpoint gilt es dann irgendwann nochmal zu besteigen, es führen ja bekanntlich viele Wege nach oben …  oder so ;-)

In diesem Sinne, ich freu mich auf die nächste Tour (mal sehen wen ich noch so mitnehmen kann :-D )


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.