Vier Kreuze stehen heut auf dem Programm.
Das erste Ziel ist Bad Feilnbach. Bis dahin gehts an der Straße entlang, nicht besonders schön, aber gedauert hats auch nicht lang. Nach dem Ort kommen noch ein paar Kilometer ins Jenbachtal, wo ich meine Bergradfahrambitionen ausleben kann. In meinem Fall sind diese Recht schnell erschöpft und ich bin froh, als ich nach einer halben Stunde etwa bei dem beschriebenen Parkplatz ankomme. Nach kurzer Parkplatzsuche (ist manchmal gar nicht so einfach was sinnvolles zu finden) nehm ich das neue alte Ziel Farrenoint in Angriff. Gar kein schwerer Berg, aber das letzte mal – der ein oder andre aufmerksame Leser erinnert sich vielleicht
– hats das Wetter nicht möglich gemacht. Am Anfang sind noch viele andre Wanderer unterwegs, aber sobald ich den breiten Weg verlasse, wirds weniger. Von diesem schmalen Pfad in Richtung erster Gipfel hab ich schon schöne Aussichten in Richtung Wendelstein und der benachbarten Hügel. Gerade mit dem Licht … eine feine Sache
.
Ohne größere Bemerkenswertigkeiten komme ich auf den Gipfel. Direkt hinter der Huberalm steht das Kreuz und als ich da ankomme ist grade ein Gleitschirm samt – Gleiter? – am starten. Das wäre schön … auf den Berg rauflaufen und einfach wieder runterspringen ^^. Von hier aus kann ich auf jeden Fall schön die heutige Route sehen … zuerst der Mitterberg, dann die Rampoltplatte, dahinter die Hochsalwand und ganz im Hintergrund der Wendelstein (auf den ich heute nicht raufgeh).
Vom Farrenpoint aus gehts über die schon bekannte Strecke über Mitterberg – ganz nette Aussicht – zur Schubräualm. Ab hier wirds eigentlich richtig interessant. Jetzt schlängelt sich der Weg noch recht gemütlich über die Almwiese zur Ramboltalm und von da an weiter rauf auf die Rampoltplatte. Hier bin ich schon ganz weg von den viel frequentierten Wegen, es kann durchaus sein das mir mal ne Stunde lang niemand begegnet. Besonders schön führt der Weg vom diesem Gipfel über einen schmalen Bergrücken bis an den Hang der Hochsalwand. Hier wirds schon ein bisschen steiler und manchmal muss ich auch die Hände zur Hilfe nehmen. Nach kurzer Zeit stehe ich neben dem Kreuz und genieß den Rundumblick.
Aber lange halte ich mich nicht auf, sondern mache mich gleich an den Abstieg. Sehr angenehm führt der Weg in einem kleinen Tal über die Reindlalm und weiter zurück Richtung Ausgangspunkt. Das letzte Stück führt wieder auf dem breiten Weg zum Parkplatz.
Mäßig interessant war der Weg zwischen Jenbachtal und Schubräualm, von da an sehr schön über Rampoltplatte und Hochsalwand bis zur Ritzaualm. Von da an wars wieder … naja, ganz nett
Verfasst von duffyontop 

