Scheffauer

Der Scheffauer war ja schon einmal das Ziel, heute gibts die Tour als Rundweg.

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz am Hintersteiner See (von Scheffau zum See hat die Straße einen etwas abenteuerlichen Character ^^). Von dem Parkplatz aus gehts Richtung Walleralm auf einem ganz netten Waldweg. Nicht so nett waren allerdings die Bremsen die wohl noch nicht gefrühstückt hatten ;-) . Nach einer knappen Stunde sind wir bei besagter Alm und nach einer kurzen Trinkpause gehts gleich weiter über die Alm zum nächsten Ziel, der Kaindelhütte. Eine weitere Stunde über Wiesen und durch den Wald (und ein paar Höhenmeter höher) sehen wir dann auch schon die Kaindelhütten mit dem kleinen Kapellchen recht malerisch vor uns gelegen. Ein paar Meter gehts wieder runter und auf einem der Felsen (ist übrigens ein kleiner Boulderfelsen =) ) die da auf der Wiese rumliegen machen wir dann ein paar Minuten Pause.

Jetzt kommt nur noch ein Abschnitt regulärer Aufstieg, bevor wir in den Widauersteig einsteigen (der im übrigen auch hier schon ausgeschildert ist). Vorbei an einem Teich – voll ausgestattet mit Molchen und Libellen – geht es geht es weiter Richtung Felswand und die letzten zehn Minuten bevor wir da sind kann man schon den Verlauf vom Steig erahnen.

Am Steig angekommen legt meine (klettersteigunerfahrene) Begleiterin lieber das Klettersteigset an, aber wirklich viel benutzen tut Sie es nicht =). An sonsten ist das wirklich ein schöner (wenn auch nicht besonders schwerer) Klettersteig mit toller Aussicht und mit ganz angenehmer Länge – nach etwa einer Stunde vom Einstieg aus sind wir bei der Gabelung oben, an der es entweder wieder runter ins Tal geht, oder die letzten zehn Minuten zum Gipfelkreuz. Letzeres nehmen wir natürlich mit und machen da noch einmal eine kurze Verpflegungspause – beobachtet von sieben schwarzen Augenpaaren, die im Umkreis von zwei Metern um uns herumsitzen und auf ein Mittagessen warten ;-)

Den Abstieg gehen wir dann also auf der andren Seite an (sonst würde das mit dem Rundweg schwer :P ). Auch wieder landschaftlich recht schön, technisch nicht schwieriger als der Widauersteig, eher etwas leichter. Nach ungefähr eineinhalb Stunden verlassen wir den Steig, es geht noch quer über ein Geröllfeld nach unten, und dann kommen wir wieder auf einen “normalen” Weg, der die letzte Stunde zurück zum See führt (hier ist der letzte Abschnitt die Straße auf der wir zum Parkplatz gefahren sind).

Insgesamt mit nicht zu großer Eile eine fast Tagestour (sieben Stunden) ^^, aber eine sehr schöne und (bei Schwindelfreiheit/Trittsicherheit) ohne größere technische Schwierigkeiten.

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